Sonntag, 28. Oktober 2012

Jetzt ist die Wahl vorbei

Nun ist das Ergebnis bekannt: mit nur 1,54% Stimmenanteil ist die EDU weit davon entfernt, im Stadtrat einen Sitz zu erhalten. Offensichtlich ist unsere Bekanntheit und Wirksamkeit nicht so hoch, dass es für genügend Stimmen gereicht hat.

Persönlich bin ich natürlich schon auch enttäuscht, dass wir den Sprung ins Parlament nicht geschafft haben. Ich bedanke mich aber ganz herzlich bei allen, die mich und die EDU tatkräftig unterstützt haben! Die Stimmen sind nicht verloren gegangen, sondern haben wohl der SVP zu einem Sitzgewinn verholfen - immerhin.

Jetzt heisst es zuerst einmal durchatmen und dann seriös über die Zukunft nachdenken.

Noch einmal vielen Dank für die Unterstützung und das ausgesprochene Vertrauen!

Donnerstag, 25. Oktober 2012

Letzte Meldungen vor der Wahl

Hier noch ein letzter Beitrag meiner Frau vor der Wahl vom kommenden Wochenende:
(siehe rechte Spalte)

Montag, 22. Oktober 2012

Endspurt!

Nicht einmal mehr eine ganze Woche, dann entscheiden sich die Stadt- und Gemeinderatswahlen in Langenthal! Die Spannung, aber auch die Aufregung steigen!

Wer die EDU, mich und meine Kandidatenkollegen vollumfänglich unterstützen möchte, legt für die Stadtratswahlen die Liste 7 unverändert ein. Wer noch andere Kandidaten unterstützen möchte, kann deren Namen auf dir leeren Zeilen unserer Liste 7 notieren. Wichtig ist aber, Liste 7 für neue Stimmen im Stadtrat!

Vielen Dank bereits jetzt für alle Unterstützung, das war schon richtig super! Danke auch allen, die nochmals die Werbetrommel für uns rühren!

Montag, 15. Oktober 2012

Warum soll man wählen?

Ich werde immer wieder darauf angesprochen, was denn eine Wahl oder Abstimmung überhaupt bringt, da "die in Bern" ja sowieso machen, was sie wollen! Was nützt da schon eine einzelne Stimme? Die kann sicher nichts verändern!

Das Recht und meiner Meinung nach auch die Pflicht, zu wählen und abzustimmen ist für mich ein Privileg, das in dieser Form nur wenige Menschen auf der ganzen Welt haben! Wenn ich mich nur schon in Europa umsehe behaupte ich, dass solche Zustände, wie sie beispielsweise in Spanien, Italien oder Griechenland, aber auch in Deutschland oder Frankreich zu sehen sind, in der Schweiz dank der einigermassen direkten Demokratie nicht möglich sind. Wir haben das Recht und die Möglichkeiten, unsere Meinung anders kund zu tun, als auf die Strasse zu gehen, wenn es bereits zu spät ist. Wir haben auch als Einzelne die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu sammeln und politisch wirksam gegen Missstände vorzugehen. Gerade in unserer Region wurde das schon einige Male umgesetzt! Ich erinnere nur an die kantonale Volksinitiative zur Senkung der Motorfahrzeugsteuer oder an die nationale Initiative zum Stop der Minarettbauten. Egal wie man zum Ausgang der Initiativen stehen mag, zeigt sich dadurch doch, dass auch wenige Stimmen etwas Grosses bewegen können! Deshalb ist es für mich auch keine Frage, dass wir dieses Recht der Wahlfreiheit auch als Pflicht verstehen. Durch unsere Beteiligung an der Wahl, festigen wir dieses Recht und die Möglichkeit, wählen zu dürfen.

Und dann muss einem schon auch klar sein, dass wer nicht wählt, ebenfalls wählt - nämlich das, was die Mehrheit wählt! Da kann man dann nachher nicht mehr kommen und sich darüber beschweren, dass "die in Bern" wieder nicht machen, was man selber für richtig befindet! Wenn ich mich nicht an einer Wahl beteilige, akzeptiere ich automatisch den Mehrheitsentscheid.

Ich hoffe, dass sich möglichst viele Wählerinnen und Wähler an den kommenden Parlamentswahlen der Stadt Langenthal beteiligen, damit sich das Parlament auch als von möglichst vielen gewählt verstehen kann. Natürlich hoffe ich auch darauf, dass wir als EDU möglcihst viele Stimmen erhalten und in das Parlament gewählt werden! Es wäre gelogen, wenn ich etwas anderes behaupten würde. Deshalb danke ich allen Langenthalerinnen und Langenthalern, die wählen gehen und ein spezieller Dank gehört dann noch denjenigen Menschen, die der EDU und deren Kandidaten ihre Stimme geben!

Freitag, 12. Oktober 2012

Werbung Werbung Werbung überall nur noch Werbung

Jetzt erkennt man die finanziellen Möglichkeiten der einzelnen Parteien sehr klar. Sie ist direkt messbar an der Menge der Werbeträger, die zur Verfügung stehen - Plakate, Inserate, Flyer, Karten, etc.

Da können wir mit unserem bescheidenen Budget natürlich nicht mehr mithalten, doch ich hoffe, dass es nicht alleine auf diese öffentlichen Präsentationen ankommt. Ich vertraue darauf, dass sich die Wähler informieren und dass wir in Bekannten und Freunden auch Werbeträger haben, die von uns erzählen. Schliesslich geht es ja nicht um das strahelndste Lächeln, obwohl ich das auch so gut wie möglich versucht habe, sondern um eine kompetente Vertretung im Stadtparlament und eine ausgewogene Vertretung der verschiedensten Meinungen und Auffassungen.

In zwei Wochen werde ich auf jeden Fall sehr nervös sein und auf das Wochenende hinfiebern. Wird es reichen für einen oder vielleicht sogar zwei Sitze? Können wir eine Überraschung realisieren und die verbreitete Meinung widerlegen, dass wir keine Chance haben? Am 28. Oktober ab ca. 18.00 Uhr wird das Ergebnis erwartet und dann werden sämtliche Fragen beantwortet und alle Unsicherheiten geklärt sein. In der Eingangshalle der Stadtverwaltung werden die Ergebnisse bekannt gegeben, aber auch auf der Homepage der Stadt Langenthal sind sie unter www.langenthal.ch ersichtlich.

Ich danke nochmals allen, die mich und die weiteren Kandidaten der EDU Langenthal tatkräftig und im Gebet unterstützt haben und dies immer noch tun.

Sonntag, 7. Oktober 2012

unser "Küken" in der Presse!


Die BZ Langenthaler Tagblatt hat von allen für den Stadtrat kandidierenden Parteien die jüngsten Kandidaten portraitiert. Gestern Samstag, 06. Oktober 2012, war die Reihe nun an unserem "Küken" Lukas Engel. Er hat seine Sache sehr gut gemacht und überzeugt mich vor allem durch seine Ehrlichkeit - eine der wichtigsten Eigenschaften für die Politik!

Für alle, die das Portrait noch nicht gelesen haben, hier eine Kopie davon.


Freitag, 5. Oktober 2012

Die offiziellen Plakate sind aufgestellt

Heute morgen kam eine Bürokollegin zu mir und hat mir mitgeteilt, dass ich sie heute schon angelächelt habe. Das war für mich eher eine sonderbare Aussage, da wir uns noch gar nicht gesehen hatten. Bis sie mir dann verriet, dass sie mich auf einem Plakat vor dem Bäregg gesehen habe! Nun war für mich alles klar: Die nächste Runde der Gemeindewahlen hat begonnen!

Seit gestern sind die Plakate der kandidierenden Parteien an den verschiedensten öffentlichen Werbeflächen der Stadt zu sehen. Ich habe das natürlich als Anlass zu einer kurzen Stadtrundfahrt genommen, um zu schauen wo man mich "aufgehängt" hat. Als kandidierende Partei hat man eine gewisse Anzahl Plakatwände kostenlos zur Verfügung gestellt bekommen. Das hat uns als EDU mit eher bescheidenem Wahlbudget sehr geholfen, etwas in diese Richtung machen zu können. Nun hoffe ich natürlich, dass genug Wähler von unseren Plakaten angetan sind und uns ihre Stimme geben werden.

Hier ein kleiner Eindruck davon, wie das aussieht, wenn man sich selber plötzlich auf der Strasse "begegnet".


Was denkt ihr zu unseren Plakaten? Gefallen sie oder eher nicht? Rückmeldungen sind erlaubt und werden gerne entgegengenommen.

Noch drei Wochen bis zur Wahl!

Donnerstag, 4. Oktober 2012

Aussenseiter im Wahlkampf

Es ist schon nicht ganz einfach, immer nur als Aussenseiter bezeichnet zu werden, nur weil einen die Berichterstatter nicht kennen! Auch heute werden meine Frau Claudia und ich in der BZ Langenthaler Tagblatt wieder unter dieser Rubrik aufgeführt. Soll man sich daran gewühnen, oder soll man sich darüber ärgern oder gar protestieren? Ich hoffe, dass mit einer Wahl in den Stadtrat ein Zeichen gesetzt werden kann, dass gerade auch Aussenseiter eine Stimme erhalten und im Stadtparlament vertreten sind.

Interessant an dem Artikel in der BZ ist aber auch zu sehen, wie viele Kandidaten in irgend einer Weise miteinander verwandt und familiär verbandelt sind! Das ist ja wie gesagt bei uns auch nicht anders. Schliesslich werden politische Themen nicht erst seit diesen Wahlen teils eifrig und auch heftig in unserer Familie diskutiert. Dabei sind nicht immer alle gleicher Meinung (vor allem die Kinder nicht!), was das Ganze auch interessant und herausfordernd macht. Eine eigene Meinung zu haben und vertreten zu können gehört für mich zu den Hauptmerkmalen eines selbständigen Mitbürgers in unserem Land. Wo anders als zuhause kann dies geübt und entwickelt werden?

Am kommenden Samstag, 6. Oktober ab 08.00 Uhr, können die "Aussenseiter" der EDU in der Marktgasse im direkten Gespräch kennen gelernt werden! Ich hoffe, dass viele Wähler, die von uns noch keine Ahnung haben, diese Gelegenheit nutzenund auf uns zukommen werden, um das Gespräch zu suchen. Es ist mir wirklich ein Anliegen, diesen Kontakt zu den Langenthalern zu pflegen und so auch die Bedürfnisse und Gedanken der Einwohner zu erfahren. Ich bin sehr gespannt darauf, wie sich diese Standaktion entwickelt! Es sind also alle ganz herzlich eingeladen, an unserem Stand vorbeizukommen!

Vielen Dank für alle Unterstützung und Ermutigungen, die wir bisher bereits erfahren durften. So dürfte ein "Überraschungserfolg" der Aussenseiter möglich sein!