Montag, 15. Oktober 2012

Warum soll man wählen?

Ich werde immer wieder darauf angesprochen, was denn eine Wahl oder Abstimmung überhaupt bringt, da "die in Bern" ja sowieso machen, was sie wollen! Was nützt da schon eine einzelne Stimme? Die kann sicher nichts verändern!

Das Recht und meiner Meinung nach auch die Pflicht, zu wählen und abzustimmen ist für mich ein Privileg, das in dieser Form nur wenige Menschen auf der ganzen Welt haben! Wenn ich mich nur schon in Europa umsehe behaupte ich, dass solche Zustände, wie sie beispielsweise in Spanien, Italien oder Griechenland, aber auch in Deutschland oder Frankreich zu sehen sind, in der Schweiz dank der einigermassen direkten Demokratie nicht möglich sind. Wir haben das Recht und die Möglichkeiten, unsere Meinung anders kund zu tun, als auf die Strasse zu gehen, wenn es bereits zu spät ist. Wir haben auch als Einzelne die Möglichkeit, Gleichgesinnte zu sammeln und politisch wirksam gegen Missstände vorzugehen. Gerade in unserer Region wurde das schon einige Male umgesetzt! Ich erinnere nur an die kantonale Volksinitiative zur Senkung der Motorfahrzeugsteuer oder an die nationale Initiative zum Stop der Minarettbauten. Egal wie man zum Ausgang der Initiativen stehen mag, zeigt sich dadurch doch, dass auch wenige Stimmen etwas Grosses bewegen können! Deshalb ist es für mich auch keine Frage, dass wir dieses Recht der Wahlfreiheit auch als Pflicht verstehen. Durch unsere Beteiligung an der Wahl, festigen wir dieses Recht und die Möglichkeit, wählen zu dürfen.

Und dann muss einem schon auch klar sein, dass wer nicht wählt, ebenfalls wählt - nämlich das, was die Mehrheit wählt! Da kann man dann nachher nicht mehr kommen und sich darüber beschweren, dass "die in Bern" wieder nicht machen, was man selber für richtig befindet! Wenn ich mich nicht an einer Wahl beteilige, akzeptiere ich automatisch den Mehrheitsentscheid.

Ich hoffe, dass sich möglichst viele Wählerinnen und Wähler an den kommenden Parlamentswahlen der Stadt Langenthal beteiligen, damit sich das Parlament auch als von möglichst vielen gewählt verstehen kann. Natürlich hoffe ich auch darauf, dass wir als EDU möglcihst viele Stimmen erhalten und in das Parlament gewählt werden! Es wäre gelogen, wenn ich etwas anderes behaupten würde. Deshalb danke ich allen Langenthalerinnen und Langenthalern, die wählen gehen und ein spezieller Dank gehört dann noch denjenigen Menschen, die der EDU und deren Kandidaten ihre Stimme geben!

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